Was bedeutet İslam?
İslam
bedeutet Frieden, Sicherheit und Hingabe. Die Religion
İslam hat das Ziel, die Menschen
auf der Erde und im jenseits zum Glück und zur inneren Ruhe zu Führen.
Der İslam hat zu allen
Lebenslagen der Menschen Problemlösungen vorgeschlagen. Toleranz,
liebe und Gleichheit sind wichtige Elemente des
İslam. Zwischen
İslam, Christentum und Judentum
gibt es sehr viele Ähnlichkeiten.
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Eintritt in den İslam
Mit Aussprechen des
Bekenntnisses zum Glauben (Kelime-i Şehadet) an den Einziegen Gott und
seinen Propheten, tritt man in den İslam ein. das Bekenntnis wird mit
dem Herzen anerkannt und mündlich ausgesprohen. das Bekenntnis darf
niemandem erzwungen werden, es muss mit reinem Gewissen entscheiden
werden. Eine Taufe wie Christentum gibt es nicht.
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Muslim
Jemand,
der das Bekenntnis abgelegt hat und damit in den
İslam eingetreten ist, wird Muslim
genannt. Muslim ist jemand, der sich Gott hingibt und an Gott Glaubt.
Nach der Aussage des Propheten Muhammed (F.s.m.I.) ist ein Muslim so
eine Person, vor dessen Worte und Hand die Menschen sicher sind und
niemand zu Früchten hat |
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Gott / Allah
Allah
ist der Name Gottes, der die Menschen, Wessen und alle Welten erschaffen
hat der allmächtig und allbarmherzig ist. Gott hat für das Glück der
Menschen in der Welt und im "Heiligen Bücher" offenbart. Gott hat den
Menschen gezeigt, was zum Paradies oder zur Hölle führt. Das wichtigste
für die Muslime ist der Glaube und die Anerkennung der Einheit Gottes.
Gott gehören die schönsten Namen. Mit diesen 99 Namen werden auch
gleichzeitig die Attribute, Eigenschaften Gottes erklärt |
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Muhammed
Muhammed ist der 571 n. Chr. in Mekka (Arabien) geborener
Gesandte Gottes. Gott hat Muhammed den Koran in 23 Jahren durch Gabriel
offenbart. Er ist Vorbild für die Muslime, seine Überlieferungen,
Verhalten usw. sind von seinen Freunden bis ins Detail überliefert
worden und niedergeschrieben. Muhammed ist der letzte Prophet der
Prophetenkette. Muslime sprechen Stoßgebete für alle Propheten, wenn sie
ihre Namen hören: Friede sei mit ihm (F.s.m.I); "Aleyhi` s-
Selam"(a.s)oder "Salla` llahu Aleyhi ve Sellem" (s.a.v). |
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Die Fünf Säulen des
İslam
1.Das Glaubensbekenntniss 2.Das Gebet 3.Das Fasten 4.Die
Armensteuer 5.Die Pilgerfahrt |
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Das Glaubensbekenntnis
Mit der Aussage und der innerlichen Bestätigung des
Glaubensbekenntnisses tritt man in den islam ein. Das Glaubensbekenntnis
lautet:" ich bezeuge, daß es keinen anderen Gott
außer Allah gibt, und daß Muhammed sein Diener und Gesandter ist." |
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Namaz - Das Gebet |
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Das Gebet
ist wichtige Element der fünf Säulen und der Stützpfeiler der Religion.
In der Kindheit wird den Kindern das Gebet beigebracht und in der
Pubertät fangen die Jugendlichen an zu beten, weil für sie damit die
Verantwortung beginnt und sie zu Erwachsenen werden. |
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Oruc - Das Fasten
Das Fasten ist eine weitere Säule des Islam. Das Fasten
ist den Muslime vorgeschrieben, wie es auch den anderen
Glaubensgemeinschaften vorgeschrieben war. Es wird im Monat Ramadan der
ungefähr 29 bis 30 Tage dauert, gefastet. Muslime fasten von etwa zwei
Stunden vor Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang je nach Jahreszeit
unterschiedlich lang. In dieser zeit essen und trinken gesunde Gläubige
nicht .Mit dem Fasten, das auch aus medizinischer Sicht gesund angesehen
wird, gedenken Muslime damit u. a. solcher Menschen, die nicht genügend
Nahrungsmittel haben. |
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Zekät- Die Armensteuer / Sozialabgabe
Zekät ist eine Sozialabgabe bedeutet ,das Säubernde. Die
Muslime die über die Grundbedürfnisse hinaus, über ein Vermögen, Güter
oder Geld verfügen, sollen einmal jährlich eine Abgabe von 2,5 % an die
Bedürftigen weitergeben .Damit kommen sie ihrer Pflicht gegenüber der
Gesellschaft nach. Die bedürftigen werden unterstützt und die
gegenseitige wird gefördert gleich welcher Religion oder Nationalität.
Außerdem gibt es weitere freiwillige Unterstützungen, die Sadaka, Fitre
usw. genannt werden. |
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Hac - Die Pilgerfahrt |
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Die Reise zu einer bestimmten Zeit zur Kaaba in Mekka und
zu den anderen heiligen Stätten wird die Pilgerfahrt genannt. Die
Erinnerungen und die Erfahrungen an die wichtigen Plätze des Islam, sind
wichtig für die Muslime. Die Gläubigen, die gesundheitlich und
finanziell in der Lage sind, sollen ein mal Im Leben nach Mekka pilgern.
Gesundheitlich beeinträchtige Gläubige können einen Vertreter für sich
pilgern lassen .Muslime die dazu finanziell nicht in der Lage sind, sind
nicht verpflichtet, zu pilgern. Die Wallfahrt wird zur Zeit des
Opferfestes gemacht .Dort wird die Kaaba umkreist, die weiteren
heiligen Stätte und das Grabmal des Propheten Muhammed werden besucht.
Muslime nähern sich "dem Göttlichen", sie lernen u. a., der Natur und
den anderen Geschöpfen keine Schäden zuzufügen und das
Zusammengehörigkeitsgefühl wird gefördert. |
Quelle:Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. Broschüre |